Prävention und Sicherheit

Um sich gegen Einbruch wirkungsvoll zu schützen, muss man sich nur das Schema, nach dem die meisten Einbrüche zustande kommen, vergegenwärtigen, um den Zusammenhang zwischen Sicherheitstechnik und Einbruchgefahr zu verstehen: Die Zeit spielt bei Einbrüchen die entscheidende Rolle. Die überwiegende Zahl der Täter sucht den einfachsten und schnellsten Zugang, um das Entdeckungsrisiko zu minimieren. Benötigt ein Einbrecher länger als fünf Minuten, um sich Zugang zu verschaffen, lässt er meist von seinem Vorhaben ab. Bereits gute Tür- und Fenstersicherungen können die meisten Einbrüche vereiteln.

Überwachungsprinzipien

Bei der Projektierung einer Gefahrenwarnanlage sind die einzelnen gewählten Funktionen, z. B. Einbruch (Einbruchmelde-Funktion) oder Brand (Brandmelde-Funktion),  grundsätzlich getrennt zu betrachten. Beispielsweise lassen sich für die Einbruchmelde-Funktion drei - nach der persönlichen Risikosituation des Betreibers abgestufte Überwachungskonzepte - definieren:

Außenhautüberwachung:
Die Öffnungen in der Außenhaut des Objekts (Fenster und Türen) werden überwacht.
Vorteil: Ein Angriff auf das Objekt wird frühzeitig gemeldet, bei interner Scharfschaltung können die Bewohner
sich frei bewegen.
Nachteil: relativ hoher Installationsaufwand.

Schwerpunktüberwachung:
Durch Bewegungsmelder werden besonders kritische Bereiche des Objekts überwacht.
Vorteil: relativ geringer Installationsaufwand.
Nachteil: Täter wird erst entdeckt, wenn er sich im Objekt befindet.

Fallenüberwachung:
Überwachung von Bereichen, die der Täter betreten muss, wenn er sich im Objekt bewegt(z. B. Überwachung des Flurs oder der Treppen mit Bewegungsmeldern). Vor- und Nachteile siehe Schwerpunktüberwachung.